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Projekt 02

Einfamilienhaus G / FR–Paris
Architekt: Atelier Pascal Gontier, Paris

Im Detail

Vorarlberg erobert Paris – Maison Gaita

Während einer Studienreise durch Vorarlberg entschloss sich der Pariser Architekt Pascal Gontier ein Haus à la Vorarlberg – also aus Holz, nachhaltig und energetisch ausgeklügelt – für seine Familie zu errichten. Fast zehn Jahre waren nötig, um den Traum wahrwerden zu lassen, aber jetzt steht es auf der romantischen île de Saint-Germain in Issy-les-Moulineaux, einem Vorort im Südwesten von Paris.
Das viergeschossige Holzhaus besteht aus vorfabrizierten mit 28cm Zellulose gedämmten Fassadenelementen und Lignotrend-Decken. Seine Passivhaus zertifizierten Holzfenster mit Dreifachverglasung, zum Teil etagenhoch, sind in Frankreich noch eine Seltenheit. Anders als bei den meisten Passivhäusern verbindet das Lüftungssystem den natürlichen Kamineffekt mit einer Wärmerückgewinnung, die über einen Wasserkreislauf funktioniert. Somit fällt der Energieverbrauch der Ventilatoren weg. Die aus statischen Gründen nötige Pfahlgründung wurde mit Erdwärmetauschern versehen, damit wird die Zuluft im Sommer gekühlt und im Winter vorgewärmt. Die Südseite wurde als Sonnenfassade mit Lucido-Absorber (Holzlamellen mit Verglasung) sowie mit Photovoltaikmodulen konzipiert, die in den Verschattungselementen und auf dem Schrägdach integriert wurden. Durch diese raffinierten Innovationen, die nicht aufgesetzt wurden, sondern Teil der Architektur sind, wird das Maison Gaita zum „Plus-Energie-Haus“ und produziert mehr Energie, als für den internen Bedarf nötig wäre.

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